1999-Suche nach Gabriele de Haas

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senia54
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1999-Suche nach Gabriele de Haas

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Vermisstenfall / Verdacht auf Tötungsdelikt (Cold Case): Gabriele de Haas (Seit Sept. 1999)
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Bild:Polizei
Letzter Aufenthaltsort: Frankfurt am Main, Bahnhofsviertel
Datum des Verschwindens: September 1999
Alter zum Zeitpunkt des Verschwindens: 32 Jahre (Geburtsjahr 1967)
Bild
Offizielles Fahndungsfoto von Gabriele de Haas
Sachverhalt & Das Verschwinden in Frankfurt:
Im September 1999 verliert sich im Frankfurter Bahnhofsviertel die Spur der damals 32-jährigen Gabriele de Haas. Das plötzliche und lautlose Verschwinden warf von Beginn an Fragen auf, da keinerlei Lebenszeichen oder Spuren folgten, die auf ein freiwilliges Untertauchen hindeuteten. Der Fall blieb über 15 Jahre lang ein ungeklärtes Rätsel im Archiv der Frankfurter Kriminalpolizei.

Konkrete Ermittlungsdetails zur Lebenssituation:
Im Zuge der späteren Auswertungen durch das Hessische Landeskriminalamt (LKA) wurden konkrete Fakten zur Lebenssituation von Gabriele de Haas im Jahr 1999 bekannt:
  • Abhängigkeit und Milieu: Gabriele de Haas war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schwer drogenabhängig. Um ihren Lebensunterhalt und die Sucht zu finanzieren, arbeitete sie als Prostituierte im Frankfurter Bahnhofsviertel.
  • Körperlicher Zustand: Aufgrund der extremen Lebensumstände im Straßenmilieu wurde sie im Spätsommer 1999 als gesundheitlich und körperlich sehr geschwächt beschrieben.
Die Wende und die "SM-Digitalspur" zum Hessen-Ripper (Ab 2016):
Erst nach dem Tod des unbescholten wirkenden Familienvaters Manfred Seel aus Schwalbach am Taunus im Jahr 2014 kam dessen grausames Doppelleben ans Licht. Seine Tochter entdeckte in einer Garage Leichenteile in Plastikfässern. Die daraufhin eingerichtete AG "Flugplatz" des LKA Hessen ordnete den Fall Gabriele de Haas als eines der potenziellen Opfer des Serienmörders ein:
  • Modus Operandi: Manfred Seel suchte seine Opfer bevorzugt im Frankfurter Bahnhofsmilieu und ging extrem sadistisch vor. Neben Gabriele de Haas werden ihm auch die Fälle von Julia Anne Schröder (18, verschwand 1998) und Pia Isabel Heym (27, vermisst seit 1996) zugerechnet.
  • Der Täterkontakt im Netz: Dies ist der konkretste Ermittlungsansatz: Die Polizei rekonstruierte, dass Manfred Seel intensiv in einschlägigen sadomasochistischen Internetforen (SM-Foren) aktiv war. Die Ermittler halten es für sehr wahrscheinlich, dass Seel im September 1999 über diese damals noch neuen digitalen Kanäle direkten Kontakt zu Gabriele de Haas aufnahm und sie gezielt in eine Falle lockte.
  • Status der Leichensuche: Im Gegensatz zu anderen Opfern wurden die sterblichen Überreste von Gabriele de Haas trotz intensiver Durchsuchungen von Seels Grundstücken, Gartenparzellen und der Auswertung seiner Computer bis heute nicht gefunden.
Personenbeschreibung / Merkmale:
  • Größe / Statur: Ca. 165 cm groß, zum Zeitpunkt des Verschwindens sehr hager/abgemagert.
  • Haare: Dunkelbraun bis schwarz, lang und leicht gewellt.
  • Gesichtszüge: Schmales Gesicht mit auffällig markanten Augenbrauen.
Medienberichte & Fall-Analysen: Hinweise zu Kontakten von Gabriele de Haas im September 1999, zu Chat- oder Forenaktivitäten in der damaligen Zeit oder zu Wahrnehmungen bezüglich Manfred Seel nimmt das Hessische Landeskriminalamt (LKA) unter der Rufnummer 0611 / 83-8383 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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MODERATOREN-HINWEIS ZUR DISKUSSION:

Da dieser Fall unmittelbar mit der Mordserie von Manfred Seel und den Ermittlungen der AG "Flugplatz" verknüpft ist, gelten für diesen Thread verschärfte Moderationsregeln:
  1. Keine Spekulationen über lebende Personen: Das LKA prüfte im Fall Seel intensiv die Existenz potenzieller Mittäter, Mitwisser oder Gehilfen. Es ist strengstens untersagt, Klarnamen, Gerüchte oder unbestätigte Anschuldigungen gegen Personen aus dem damaligen Umfeld des Täters oder der Opfer zu posten.
  2. Respektvoller Umgang mit dem Milieu-Kontext: Die Diskussion über die damalige Drogenszene und Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel Ende der 90er-Jahre sowie die frühen Internet-Strukturen (SM-Foren) ist rein sachlich zu führen. Herabwürdigende oder pietätlose Kommentare über das Opfer werden sofort gelöscht und sanktioniert.
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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