1983-Suche nach Ingrid Sonnleitner

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senia54
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1983-Suche nach Ingrid Sonnleitner

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Vermisstenfall Ingrid Sonnleitner (1983)
ingrid sonnleitner.jpg
ingrid sonnleitner.jpg (5.59 KiB) 251 mal betrachtet
Bild Polizei und Medien
Aktueller Status: Ungeklärt. Sie gilt bis heute als vermisst (Verdacht auf ein Kapitalverbrechen oder Entführung).

Eckdaten zum Verschwinden:
* Datum: 18. Januar 1983 (ein Dienstag, an dem heftige Schneestürme herrschten)
* Ort: München-Riem
* Damaliges Alter: 18 Jahre
* Beruf: Angestellte in einer Drogerie

Hintergrund:
Am Tag ihres Verschwindens hatte Ingrid Sonnleitner gerade ihr Gehalt bar ausgezahlt bekommen. Nach der Arbeit machte sie sich auf den Heimweg nach München-Riem. Zu Hause kam sie jedoch nie an. Die Ermittler schlossen ein freiwilliges Untertauchen schnell aus, da sie von ihren Eltern als äußerst vorsichtig und zuverlässig beschrieben wurde.

Der mysteriöse Brief aus Salzburg:
Am 1. Februar 1983 – genau zwei Wochen nach ihrem Verschwinden – erhielten die Eltern einen anonymen, handgeschriebenen Brief. Dieser war in Salzburg (Österreich) aufgegeben worden. Der Inhalt lautete: „Ihre Tochter lebt – aber nicht in BRD – nicht suchen – kommt nicht wieder.“ Die Ermittler bezweifelten jedoch, dass die Zeilen von Ingrid selbst stammten. Es wird vermutet, dass der Täter oder ein Mitwisser den Brief absichtlich im Ausland einwarf, um die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken.

Parallelen & Ermittlungen:
Der Fall weist in den Akten der Münchner Kriminalpolizei gewisse geografische Muster zu anderen bekannten Münchner Vermisstenfällen auf (wie dem späteren Fall Sonja Engelbrecht). Trotz jahrzehntelanger Ermittlungen und Zeugenaufrufen fehlt von Ingrid Sonnleitner jede Spur.

Weitere Details und Analysen zu den Münchner Cold Cases findest du hier:
Bericht auf TZ.de

Hinweise zum Fall nimmt das Polizeipräsidium München oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
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