Der Fall im Überblick
- Das Verschwinden: Gerd Fischer wurde letztmalig am Donnerstag, den 22. Januar 2004, im Raum Kleinberghofen (Landkreis Dachau) lebend gesehen. Seit diesem Tag gibt es kein Lebenszeichen, keine finanziellen Kontobewegungen und keinen Kontakt mehr zu Verwandten oder Bekannten.
- Das abrupte Abreißen der Kontakte: Die näheren Umstände des Verschwindens geben Rätsel auf. Weder an seiner regulären Arbeitsstelle in Vaterstetten (Landkreis Ebersberg) noch bei Personen aus seinem privaten und näheren Umfeld hat er sich je wieder gemeldet.
- Ermittlungsstand: Die zuständigen Behörden leiteten umfassende Suchmaßnahmen ein und durchleuchteten die bekannten Anlaufstellen. Da bis heute keinerlei greifbare Spuren vorliegen, kann die Kriminalpolizei derzeit zweifelsfrei weder ein Gewaltverbrechen noch einen tragischen Unglücksfall oder eine Selbsttötung ausschließen.
Die Akte wird weiterhin als ungelöster Altfall (Cold Case) im zuständigen Polizeipräsidium geführt. Es existiert ein offizielles Porträtfoto der Öffentlichkeitsfahndung, welches Gerd Fischer als Brillenträger zeigt. Da der Fall archiviert ist, wird der Steckbrief primär in spezialisierten Vermissten-Datenbanken wie help2find für internationale Suchen dokumentiert.
Hinweise und Kontakt
Wer kennt den heutigen Aufenthaltsort des Vermissten oder hatte nach dem 22. Januar 2004 nochmals direkten oder indirekten Kontakt zu ihm? Sachdienliche Hinweise nimmt die federführende Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck (Ganghoferstraße 42, 82256 Fürstenfeldbruck) unter der Telefonnummer 08141/612-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.