Seit dem 18. Februar 2000 wird die damals 47-jährige Erika Bergholz aus Wahlitz (Sachsen-Anhalt) vermisst (Quelle: help2find). Da ein freiwilliges Untertauchen ebenso wenig nachgewiesen werden konnte wie ein Unfall, stuft die Kriminalpolizei das spurlose Verschwinden bis heute als ungeklärten Cold Case ein, bei dem ein Gewaltverbrechen ausdrücklich nicht ausgeschlossen wird.
Der Fall im Überblick
- Das Verschwinden: Am Freitag, dem 18. Februar 2000, verließ Erika Bergholz die Universitätsklinik in Magdeburg. Sie befand sich dort in medizinischer Behandlung, da sie sich zu diesem Zeitpunkt in einer psychischen Krise befand und als suizidgefährdet galt. Nach dem Verlassen des Klinikgeländes verliert sich ihre Spur zunächst.
- Letzte Sichtung: Es gibt einen potenziellen Ermittlungsansatz aus den Folgemonaten: Eine Zeugin gab an, Frau Bergholz im Juni 2001 – also weit über ein Jahr nach ihrem eigentlichen Verschwinden – im Stadtzentrum von Magdeburg lebend gesehen zu haben. Ob sie zu diesem Zeitpunkt bewusst untergetaucht war oder ob es sich um eine Verwechslung handelte, konnte die Polizei nie zweifelsfrei klären.
- Ermittlungsstand: Da seit Jahrzehnten keinerlei Lebenszeichen, behördliche Registrierungen oder Kontobewegungen vorliegen, wird der Fall in den Registern für Langzeitvermisste in Sachsen-Anhalt weitergeführt.
Um den Forenbeitrag bei einer eventuellen Wiedererkennung zu unterstützen, sind hier die offiziellen Steckbrief-Daten:
- Größe: Auffällig groß, ca. 180 cm
- Statur: Schlank
- Scheinbares Alter: Mittlerweile ca. 70 bis 75 Jahre (damals 45–50 Jahre)
- Haare: Aschblond und mittellang
- Augenfarbe: Blau
- Äußeres Erscheinungsbild: Stets gepflegt
- Ein grüner Parka
- Eine schwarze Hose
- Ein grauer Schal
Sachdienliche Hinweise zu damaligen Beobachtungen in Magdeburg oder zum Verbleib von Erika Bergholz nimmt die zuständige Polizeidienststelle in Gommern / Magdeburg sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Informationen können auf Wunsch von den Behörden auch vertraulich behandelt werden.