Der Fall im Überblick
- Das Verschwinden: Am Sonntag, dem 9. Februar 2003, hielt sich Christine Walz im Wormser Spielcasino „Broadway“ auf. Dort wurde sie am späten Abend das letzte Mal lebend gesehen. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen, keine Kontobewegungen und keinen Kontakt mehr zu Angehörigen.
- Die Ermittlungen: Die Kriminalpolizei Worms leitete umgehend eine groß angelegte Suche ein. Das persönliche und geschäftliche Umfeld sowie die regelmäßigen Besucher des Casinos wurden intensiv durchleuchtet. Da absolut kein nachvollziehbarer Grund für ein freiwilliges Untertauchen vorlag, stuften die Behörden den Fall früh als ungeklärtes Kriminalverfahren ein.
- Ergebnislose Spurensuche: Trotz zahlreicher Zeugenbefragungen und regionaler Medienaufrufe in den Folgeerahren konnte nie geklärt werden, ob Christine Walz das Casino freiwillig mit jemandem verließ, oder ob sie auf dem Heimweg Opfer eines Verbrechens wurde.
Da optische Identifikationsmerkmale bei Langzeitvermissten entscheidend sein können, führt die Fahndung folgende Details auf:
- Haare: Zum Zeitpunkt des Verschwindens schulterlang und blondiert (hellblond)
- Tätowierung 1: Ein auffälliges Tattoo in Form einer Rose auf der Schulter
- Tätowierung 2: Ein Schmetterling, tätowiert auf dem Fuß
- Weitere Merkmale: Ein Piercing in der Nase (Nasenflügel)
Die Akte wird bei den zuständigen Behörden in Rheinland-Pfalz weiterhin als Cold Case geführt. Es existiert ein offizielles Porträtfoto der Polizei, welches Christine Walz mit ihren blondierten Haaren in Alltagssituationen zeigt.
Hinweise und Kontakt
Sachdienliche Hinweise zu Beobachtungen am 9. Februar 2003 im oder im Umfeld des Spielcasinos „Broadway“ in Worms nimmt die Kriminalpolizei Worms oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Weiterführende Berichte zum Fall:
Eine Übersicht zum Fall im Rahmen regionaler Langzeitvermisster kann im Pressearchiv von BILD.de sowie in den Dokumentationslisten der internationalen Vermissten-Datenbank help2find eingesehen werden.
