Der Fall im Überblick
- Das Verschwinden: Am Freitag, den 11. Januar 2008, verließ Silke Büche am Abend ihre Wohnung an der Oelstraße 7 in Emmerich. Sie war für denselben Abend eigentlich mit Freunden verabredet, tauchte bei dem Treffen jedoch niemals auf. Seit diesem Abend gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr.
- Die Lebensumstände: Silke Büche war in Emmerich gut vernetzt, hatte viele Bekannte und pflegte zudem zahlreiche Kontakte über das Internet. Die Ermittler überprüften in den Folgemonaten akribisch ihre Chat-Protokolle und Online-Aktivitäten, stießen dabei jedoch auf keine heiße Spur.
- Ergebnislose Ermittlungen: Trotz intensiver Suchaktionen, dem Einsatz von Spürhunden und einer groß angelegten Plakataktion der Kreispolizeibehörde Kleve im Februar 2008 verliefen alle Ermittlungen im Sande.
- Mögliche Zusammenhänge: Jahre später prüfte die Polizei zeitweise, ob ein Zusammenhang zu zwei weiteren vermissten Frauen aus der Region (Dinslaken und Oberhausen) bestehen könnte. Ein konkreter Nachweis für einen Serientäter oder eine Verbindung der Fälle fand sich jedoch nicht.
Da der Fall völlig eingefroren ist und keine neuen Zeugenhinweise mehr eingehen, liegt die Akte heute bei der spezialisierten „Cold-Case“-Einheit des Landeskriminalamtes (LKA) Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2019 wurde zudem ein offizielles Verfahren eingeleitet, um die Vermisste rechtlich für tot zu erklären.
Hinweise und Kontakt
Sachdienliche Hinweise zum damaligen Umfeld oder Beobachtungen am 11. Januar 2008 im Bereich der Oelstraße in Emmerich nimmt die Kreispolizeibehörde Kleve oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Weiterführende Berichte zum Fall:
Ausführliche Hintergrundartikel zum Fall und den Ermittlungshintergründen können im Pressearchiv von RP Online sowie in den regionalen Berichten der NRZ (Neue Ruhr Zeitung) nachgelesen werden.
