2007-Suche nach Martin Bach

Moderatoren: senia54, Patty, Hercules

Benutzeravatar
senia54
Administrator
Beiträge: 107
Registriert: Di 4. Nov 2014, 05:18
Wohnort: Saarland
Kontaktdaten:
Germany

2007-Suche nach Martin Bach

Ungelesener Beitrag von senia54 »

Google KI
Martin-Bach-Hagen.jpg
Martin-Bach-Hagen.jpg (7.52 KiB) 76 mal betrachtet
Vermisstenfall Martin Bach (Aukrug / Hagen)

Ein extrem rätselhaftes Verschwinden beschäftigt die Ermittler seit vielen Jahren: Der damals 34-jährige Familienvater und Betonwerker Martin Bach aus Aukrug (Schleswig-Holstein) verschwand in der Nacht zum 2. Juni 2007 spurlos im rund 400 Kilometer entfernten Hagen (Nordrhein-Westfalen). Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Bis heute fehlt von dem gelernten Handwerker jede Spur.

Hintergründe und Ablauf der Tatnacht
  • Die Familienfeier: Martin Bach war am Freitag, den 1. Juni 2007, gemeinsam mit seiner Ehefrau nach Hagen-Eckesey gereist, um in einem dortigen Sportheim (Droste-Hülshoff-Straße) den Geburtstag eines Onkels zu feiern. Die gemeinsame sechsjährige Tochter blieb zu Hause bei den Großeltern.
  • Der Ehestreit vor dem Verschwinden: Gegen 1:30 Uhr nachts kam es zwischen den Eheleuten zu einem verbalen Streit, der sich auf die Straße vor dem Vereinsheim verlagerte. Als sich die Situation beruhigt hatte, ging seine Ehefrau kurz zurück in das Gebäude, um ihre Jacke und persönlichen Sachen zu holen. Martin Bach wollte in einer Nebenstraße (vor dem Haus Lenaustraße 15) auf sie warten.
  • Spurlos verschwunden: Als die Ehefrau nur wenige Minuten später auf die Straße zurückkehrte, war ihr Mann wie vom Erdboden verschluckt. Er hatte weder Papiere, nennenswertes Bargeld noch sein Mobiltelefon bei sich. Eine Rekonstruktion der Ereignisse zeigt das unfassbare Rätsel jener Minuten auf, wie der STERN detailliert berichtete.
Ermittlungen und Medienresonanz
  • Späte Spurensuche: Erst 14 Monate nach dem Verschwinden setzte die Polizei im August 2008 erstmals hochspezialisierte Personensuchhunde (Mantrailer) ein. Die Hunde schlugen tatsächlich an und verfolgten eine Spur bis zu einem nahegelegenen Bahnhof – doch diese Spur verlief im Sande. Ein freiwilliges Untertauchen gilt als ausgeschlossen, da der 34-Jährige als absolut zuverlässig galt und seine Tochter über alles liebte, wie sein Anwalt im Archiv der SHZ betont.
  • Aktenzeichen XY und True Crime: Um neue Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten, wurde der Fall im August 2009 in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst ausgestrahlt. Der Fall wurde zudem im Fernsehen bei Joyn (Wenn Menschen verschwinden) sowie in bekannten True-Crime-Formaten wie dem Spotify-Podcast "Insolito" ausführlich besprochen.
Wichtige Links und Berichte zum Fall:
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken
Antworten

Zurück zu „Vermisste Erwachsene in Deutschland 2000-2009“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste