gefundene mögliche Straftäter/in gegen Leib und Leben (keine Sexualdelikt)2019-Lübeck: junge Frau gefesselt im Graben gefunden-Festnahme

müssen auch immer baldigst gelöscht werden!

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2019-Lübeck: junge Frau gefesselt im Graben gefunden-Festnahme

Ungelesener Beitrag von senia54 » Sa 12. Okt 2019, 20:16

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken

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Intensive Ermittlungen!

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 14. Okt 2019, 17:21

14.10.2019 – 14:15

Polizeidirektion Lübeck
POL-HL: Polizeidirektion Lübeck _ Mönkhagen / Junge Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark aufgefunden - Folgemeldung

Lübeck (ots)

Gemeinsame Medien-Information der Polizeidirektion Lübeck und der Staatsanwaltschaft Lübeck

In dem Fall der am Samstag (12.10.) gefesselt und geknebelt aufgefundenen 20-jährigen Studentin aus Lübeck ermitteln Staatsanwaltschaft und Bezirkskriminalinspektion Lübeck nunmehr wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und der versuchten Aussetzung mit Todesfolge.

Nach aktuellem Ermittlungsstand war die Frau nicht nur geknebelt und an den Händen und Füßen gefesselt, sondern wurde mit dem Fesselungsmaterial zudem - in dem Knick liegend - an dem dortigen Geäst festgebunden. Sie hätte sich nach Bewertung der Ermittler weder selbst befreien, noch hätte sie aufgrund der Knebelung selbst auf sich aufmerksam machen können. Der von der Straße aus nicht einsehbare Feldweg wird so gut wie ausschließlich zu landwirtschaftlichen Zwecken, nicht hingegen von Fußgängern genutzt. Unter Berücksichtigung der herbstlichen Wetterverhältnisse und ihrer nur leichten Bekleidung hätte die Geschädigte nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft versterben können, wenn sie nicht durch den 62-jährigen Mann, der zufällig an der Stelle seine Notdurft verrichten wollte, gefunden worden wäre.

Der Ablauf und der Hintergrund des Tatgeschehens sind weiterhin unklar und Gegenstand der unter Hochdruck fortgeführten Ermittlungen.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Dierk Dürbrook
Telefon: 0451-131 2004 / 2015
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43738/4400692
Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. (Indianische Weisheit)

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1. Pressemeldung

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 14. Okt 2019, 17:27

12.10.2019 – 14:58

Polizeidirektion Lübeck
POL-HL: PD Lübeck, Feldmark im Bereich Mönkhagen- Segeberger Landstraße/ Junge Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark aufgefunden

Lübeck (ots)

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck: Am heutigen Samstagmorgen (12.10.) wurde gegen 8:30 Uhr von einem Autofahrer eine 20-jährige Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen/Autobahn 20 gefunden. Die Lübecker Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Ein 62-jähriger Mann wollte nach seinen Angaben zum Angeln an die Ostsee und hatte an der Segeberger Landstraße kurz angehalten, um seine Notdurft zu verrichten. Dazu ging er etwas in die dortige Feldzufahrt hinein und fand im Bereich des dortigen Knicks die junge Frau. Sie war bekleidet, gefesselt und hatte einen Knebel im Mund. Die Lübeckerin hat erhebliche äußere Verletzungen, insbesondere Prellungen im Gesichtsbereich. Sie wird aktuell ärztlich versorgt und betreut. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Geschädigten hat keine Hinweise auf ein Sexualdelikt ergeben.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hat sich die Frau am Abend von Freitag (11.10) auf Samstag bei einer Disko-Veranstaltung in der Lübecker Einsiedelstraße aufgehalten. Es ist bislang unklar, wann das Opfer die Veranstaltung verlassen hat und was sich in der Zwischenzeit bis zu ihrem Auffinden zugetragen hat.

In der Feldmark erfolgt eine umfangreiche Spurensuche, zudem laufen Befragungen im befreundeten Umfeld der Geschädigten. Darüber hinaus sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können. Wer hat die Frau wann und wo und in wessen Begleitung gesehen? Wer hat verdächtige Beobachtungen am frühen Morgen im Bereich der Segeberger Landstraße in der Feldmark bei Mönkhagen gemacht? Hinweise bitte an die Rufnummer 0451-131-4604.

Die Geschädigte ist ca. 180 cm groß, hat eine schlanke Statur und blonde, schulterlange Haare. Sie trug ein schwarzes T-Shirt und dazu eine schwarze Jeans mit freien Knöcheln und grünfarbene Adidas Sneaker. Um den Hals trug sie eine Goldkette.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck am heutigen Samstag (12.10.2019) unter der Rufnummer 0170- 565 08 37 bis 16.00 Uhr

Dr. Ulla Hingst, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck Stefan Muhtz, Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Rückfragen bitte an:
Dr. Ulla Hingst, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck
Samstag (12.10.2019) unter der Rufnummer 0170- 565 08 37 bis 16.00
Uhr
veröffentlicht durch:
Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Stefan Muhtz
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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2. Folgemeldung

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 15. Okt 2019, 18:37

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. (Indianische Weisheit)

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3. Folgemeldung - Zeugenaufruf

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 25. Okt 2019, 13:41

17.10.2019 – 07:22

Polizeidirektion Lübeck
POL-HL: PD Lübeck, Feldmark im Bereich Mönkhagen- Segeberger Landstraße / Gefesselt aufgefundene Lübeckerin - Erneuter Zeugenaufruf (Folgemeldung 3)
POL-HL: PD Lübeck, Feldmark im Bereich Mönkhagen- Segeberger Landstraße / Gefesselt aufgefundene Lübeckerin - Erneuter Zeugenaufruf (Folgemeldung 3)


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Lübeck (ots)

Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Ermittler der bei der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ausschließlich zur Klärung dieses Sachverhalts eingerichteten Ermittlungsgruppe "Werft" wenden sich mit neuen Ermittlungsergebnissen und diesem erneuten Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Aufgrund der bei einer weiteren Befragung der 20-jährigen Geschädigten erlangten Hinweise wird nunmehr davon ausgegangen, dass es sich bei dem von den Tätern benutzten Fahrzeug um ein größeres Transportfahrzeug mit einem geschlossenen Kastensystem gehandelt haben muss.

Die Ermittler halten es für möglich, dass die Täter den Ort, an dem die Frau später gefesselt und geknebelt zurückgelassen wurde, bereits vor der Tatbegehung ausgekundschaftet haben könnten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass der Transporter am späteren Auffindeort des Opfers in der Feldmark bei Mönkhagen bereits vorher jemandem aufgefallen ist.

Zeugen, denen das größere, geschlossene Transportfahrzeug im Zeitraum vor dem 12. Oktober in der Feldmark an der Segeberger Landstraße bei Mönkhagen aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter 0451 - 1310 mit dem Kommissariat 11/ "EG Werft" der Kriminalpolizei Lübeck in Verbindung zu setzen.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Lübeck
Pressestelle
Dr. Ulla Hingst
Telefon: 0451-371 1103

Original-Content von: Polizeidirektion Lübeck, übermittelt durch news aktuell


https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43738/4403389
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4. Folgemeldung

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 25. Okt 2019, 13:43

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5. Folgemeldung - Festnahme und U-Haft

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 4. Nov 2019, 19:31

04.11.2019 – 13:24

Polizeidirektion Lübeck

POL-HL: PD HL- Feldmark im Bereich Mönkhagen- Segeberger Landstraße/ Gefesselt aufgefundene Lübeckerin - Tatverdächtiger ermittelt -U-Haft angeordnet -zweiter Fall bekannt - Zeugenaufruf - Folgemeldung 5
Lübeck (ots)

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck: Am Samstagmorgen (12.10.) wurde gegen 8:30 Uhr von einem Autofahrer eine 20-jährige Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen/Autobahn 20 gefunden. Die Lübecker Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hatten die Ermittlungen aufgenommen. Ein 43-jähriger türkisch stämmiger Beschuldigter konnte nun ermittelt werden. Er wurde am frühen Freitagmorgen (01.11.) durch Beamte des Zivilen Streifenkommandos (ZSK) der Polizeidirektion Lübeck in Bereich der Lübecker Lohmühle vorläufig festgenommen und ist zwischenzeitlich auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann befindet sich in der Justizvollzugsanstalt Lübeck. Die Ermittlung führen auch zu einem zweiten Fall im September 2019. Die Ermittler fragen, ob es noch weitere Fälle gibt, die der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt sind.

Am 15.10.2019 wurde eine 10-köpfige Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Werft" bei der Bezirkskriminalinspektion Lübeck eingerichtet. Die Einheit wurde von den Lübecker Revieren, dem Polizei-Autobahn und Bezirksrevier Scharbeutz, weiteren Kriminalpolizisten und dem ZSK immer wieder unterstützt. So verbrachten die Beamten zunächst einmal über zwei Tage, um alle Videoaufnahmen im Umfeld zu sichern und zu sammeln. Danach folgte die Auswertung und Zeugenaufrufe. Zudem wurden am 16.10.2019 und 26.10.2019 an den Fahrstrecken zur Tatzeit Verkehrskontrollstellen einrichtet.

Letztendlich führte dieses engmaschige Kontrollkonzept der Schutzpolizei in Verbindung mit kriminalpolizeilichen Erkenntnissen zur Verdichtung der Verdachtslage gegen die oben genannte Person mit dem beschriebenen Erfolg.

Am Freitag, dem 01.11.2019, konnte in den frühen Morgenstunden durch Kräfte des ZSK Lübeck im Rahmen von Observation- und Fahndungsmaßnahmen ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Der durchgeführte DNA-Abgleich an Bekleidungsgegenständen und dem Knebel führten zu einer Übereinstimmung.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 43-jährigen Mann türkischer Abstammung, der seit 2009 in Lübeck lebt, aber nur gebrochen deutsch spricht. Im Rahmen von umfangreichen Durchsuchungs- und Sicherstellungshandlungen wurde am Freitag auch das mutmaßliche Tatfahrzeug, ein älterer weißer Lkw Ford-Transit mit Hochdach zur Spurensicherung sichergestellt. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige dieses Fahrzeug in der Tatnacht besessen. Der Tatverdächtige verfügte als Fahrer über dieses und weitere Transportfahrzeuge (gelbfarbener Fiat Doblo sowie ein weißer Iveco Transporter) im Rahmen einer Aushilfstätigkeit für eine in Lübeck ansässiges Unternehmen.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde auch bekannt, dass der Mann in dem Verdacht steht, bereits am 26.09.2019, gegen 05:00 Uhr, eine 25jährige Lübeckerin auf ihrem Nachhauseweg von einer Veranstaltung auf der Wallhalbinsel im Bereich des Bahnweges / Katharinenstraße angegriffen und in eine dort gelegene Kleingartenparzelle verschleppt zu haben. Die Geschädigte konnte sich jedoch aus der Gewalt des Tatverdächtigen befreien und entkommen. Da zunächst keine Hinweise auf ein versuchtes Sexualdelikt vorlagen, wurde der Sachverhalt zunächst als Freiheitsberaubung gewertet.Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat am 01.11.2019 aufgrund dieser Erkenntnisse beim Amtsgericht Lübeck die Anordnung der Untersuchungshaft beantragt. Der Tatverdächtige wurde am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Die Ermittlungsgruppe fragt nun: Sind in der Vergangenheit Frauen von dem Tatverdächtigen im Bereich Wallhalbinsel und Marienbrücke, sowie Katharinenstraße und Bahnweg angegriffen und/oder sexuell belästigt worden? Sind von den Geschädigten hinsichtlich dieser Vorfälle Strafanzeigen erstattet worden? Wer sachdienliche Hinweise geben kann wird gebeten sich an die Ermittlungsgruppe "Werft" unter der Rufnummer 0451-1310 zu wenden.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck

Christian Braunwarth, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Stefan Muhtz, Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Rückfragen bitte an:
Christian Braunwarth
Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck,
Travemünder Allee 9,
23568 Lübeck,
0451-371-1101
Textveröffentlichung:
Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Stefan Muhtz
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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