Warnungen der Polizei2017: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

hier bitte alles rein was an Warnungen der Polizei in der Presse veröffentlicht wird.

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Patty
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2017: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 16. Aug 2017, 20:14

04.07.2017 | Polizeipräsidium Mittelhessen
Haftbefehle im Briefkasten sind Totalfälschungen
Gefälschte Schreiben der Staatsanwaltschaft Frankfurt verbreiten sich

falsche Haftbefehle.jpg

Mittelhessen: Seit ein paar Tagen landen angebliche Haftbefehle wegen offener Geldstraßen auf dem Postweg in Briefkästen in Mittelhessen – zuletzt in Nidda und Marburg.


„Diese „Haftbefehle“ sind Totalfälschungen!
In Deutschland gibt es nicht ein Gericht, das einen Haftbefehl direkt per Post nach Hause schickt!“

Nach Recherchen gibt es diese Briefe bundesweit seit mehreren Jahren. Sie verursachen wegen ihres auf den ersten Blick offiziellen Aussehens und der enthaltene Forderung nach 28.500 Euro bzw. ersatzweisen Androhung von über zweieinhalb Jahren Haft beim Empfänger zunächst mal Unbehagen und Erschrecken. Erst bei näherem Hinsehen wird dann deutlich, dass dieses Schreiben eine Totalfälschung ist.

In Mittelhessen tauchten bisher mindestens drei gleiche Schreiben angeblich der Staatsanwaltschaft Frankfurt auf. Es enthält Aktenzeichen, Telefonnummern, Abkürzungen und sogar Namen und Anschriften, siehe Foto:

Totalfälschung eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Frankfurt
Foto: Totalfälschung eines Haftbefehls


Bei genauerem Hinsehen fallen dann aber einige Ungereimtheiten auf:

Es gibt etliche Schreibfehler und nicht zu Ende geschriebene Sätze und es fehlt an der typischen Behördensprache. Außerdem fällt sofort die geforderte Zahlung von 950 Tagessätzen zu je 30 Euro, also 28.500 Euro, ins Auge. Eine Kontoverbindung zur Überweisung enthält das Schreiben nicht. Stattdessen ist man aufgefordert, sich sofort mit dem namentlich genannten Sachbearbeiter unter der aufgeführten Telefonnummer in Verbindung zu setzen. Mit ihm seien die angebotenen Teilzahlungsmodalitäten zu klären. Der Anschluss ist dauerbesetzt und die Rufnummer gehört definitiv nicht zur Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Glücklicherweise hat sich bislang niemand durch das Aussehen des Schreibens täuschen lassen. Ein finanzieller Schaden ist bislang nicht entstanden.

„Wer einen solchen Brief findet, sollte keinesfalls die enthaltenen Telefonnummern oder E-Mail-Anschriften benutzen - erst recht natürlich nicht bezahlen! Wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei!“


Martin Ahlich, Polizeipressesprecher

https://www.polizei.hessen.de/Dienstste ... 700266cb59
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2017: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 16. Aug 2017, 20:27

LPI-J: Falsche Haftbefehle unterwegs Vorsicht ist geboten
04.08.2017 – 11:47
LPI-J: Falsche Haftbefehle unterwegs Vorsicht ist geboten

falsche Haftbefehle2.jpg

Der falsche Haftbefehl
Bild-Infos Download

Jena (ots) - Eine 81-Jährige aus dem Jenaer Umland konnte aufgrund ihrer Spitzfindigkeit und dem Gang zur Polizei einen erheblichen finanziellen Schaden von sich abwenden. Die Frau erhielt einen angeblichen Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft in Frankfurt. In dem Haftbefehl stand, sie solle sich bei der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt melden, da sie eine offene Strafzahlung von 28.500 Euro habe. Alternativ könnte die Dame auch ersatzweise innerhalb von drei Tagen 9.500 Euro zahlen, um den Haftbefehl zu entgehen. Zudem solle sie sich umgehend bei ihrem angeblichen Sachbearbeiter melden. Polizeilicher Recherchen ergab auch, dass es weder den im Schreiben genannten Oberstaatsanwalt Loheide als auch den Sachbearbeiter Koch nicht gibt. Ruft man die Nummer allerdings an, wird man nichts außer einem Besetztzeichen hören. Damit gelangen die Betrüger an die richtige Telefonnummer ihrer Opfer. Diese werden dann weiter verwendet um beispielsweise Lottogewinne anzupreisen, die es in Wirklichkeit aber auch nicht gibt. Aber wer kann in einer solchen Lage nicht mal eben einen Geldsegen gebrauchen?

Der falsche Haftbefehl suggeriert jemandem, der keinen täglichen Umgang mit solchen Dokumenten hat, eine Echtheit. Durch Dienstsiegel, der Benennung von Aktenzeichen und Vollstreckungsbehörden erwecken die Schreiben den Anschein eines amtlichen Dokumentes. Gerade deshalb ist besondere Vorsicht geboten.

Sollten Sie solch ein Schreiben bekommen. empfiehlt Ihre Polizei folgendes: -Kein Geld überweisen! -Nicht unter der angegebenen Rufnummer anrufen! -Anzeige erstatten und den Brief bei der Polizei abgeben!

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Jena
Pressestelle
Telefon: 03641 811503
E-Mail: pressestelle.lpi.jena@polizei.thueringen.de
http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126722/3701435
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2017: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 16. Aug 2017, 20:29

POL-NB: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen - gehäuftes Auftreten im LK Mecklenburgische Seenplatte
27.07.2017 – 13:36

Neubrandenburg (ots) - Bereits am 30.06.17 warnten wir in einer Pressemitteilung vor der Betrugsmasche durch Übersendung falscher Haftbefehle. Damals erhielt ein 82-Jähriger im Bereich Ribnitz-Damgarten einen angeblichen Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Frankfurt mit der Aufforderung zur Zahlung einer Geldstrafe von 28.500 EUR.

Inzwischen sind fünf weitere Fälle bekannt geworden. Im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte (Bollewick, Blankensee, zweimal Stavenhagen und Basedow) erhielten Geschädigte im Alter von 79 bis 87 Jahren ebendiese Schreiben. Lediglich der Adressat wurde geändert, Aktenzeichen und Tagessätze blieben gleich. Die letzte von diesen fünf Anzeigen wurde gestern von einer 79-jährigen Frau in Basedow erstattet.

In den Schreiben sind Auffälligkeiten vorhanden, die auf eine Unstimmigkeit deuten. So werden die Geschädigten aufgefordert, sich an einen Martin Koch zu wenden, mit dem die Zahlungsmodalitäten abgestimmt werden sollen. Eine Kontoverbindung wird im Schreiben der "Staatsanwaltschaft" nicht aufgeführt. Das Schreiben des "Oberstaatsanwaltes" mit dem Namen A. Lohheide enthält Dienstsiegel und Aktenzeichen, sodass es von Personen, die nicht alltäglich Umgang mit entsprechenden Dokumenten haben, schnell als ein tatsächliches amtliches Schreiben bewertet werden könnte. Dass die Geschädigten sich dadurch verunsichert fühlen, ist mehr als verständlich.

Seien Sie misstrauisch, insbesondere wenn Sie wissen, dass gegen Sie kein Strafverfahren läuft. Rufen Sie nicht bei der im Schreiben angegebenen Telefonnummer zurück. Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie ein derartiges Schreiben erhalten.

Wir können nicht ausschließen, dass es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg weitere dieser Fälle gegeben hat und auch geben wird und möchten Bürger vor dieser Masche ausdrücklich warnen.

Rückfragen bitte an:

PKin Nicole Buchfink
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 0395/5582-2041
Fax: 0395/5582-2006
E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

Imagebroschüre des PP NB:
http://www.unserebroschuere.de/polizei- ... g/webview/
Imagefilm der Polizei M-V:
http://www.im.mv-regierung.de/film/kurz.html
Polizei M-V auf facebook: https://www.facebook.com/PolizeiMV

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/3695048
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Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 16. Aug 2017, 20:34

POL-E: Essen: Betrüger verschicken Berliner Haftbefehle- Polizei warnt vor den Schreiben
03.08.2017 – 11:57

Essen (ots) - 45117 E.- Stadtgebiete: Im Essener Stadtgebiet sind seit Mittwoch (2. August) mehrere "falsche Haftbefehle" der Staatsanwaltschaft Berlin postalisch zugestellt worden. Im Namen der Hauptabteilung Strafvollstreckung fordert ein angeblicher Oberstaatsanwalt auf, mehrere tausend Euro zu zahlen, um einer möglichen Haftstrafe zu entgehen. Bei Nichtzahlung ist bereits ein Hafttermin genannt, an denen die Angeschriebenen sich in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel einfinden sollen. "Diese Schreiben sind gefälscht. Sie stammen nach polizeilichen Recherchen nicht von der Berliner Staatsanwaltschaft", bestätigte heute ein Ermittler des für Betrugs zuständigen Kommissariats im Präsidium. Die Essener Polizei empfiehlt ihren Bürgern, nach Empfang solcher Schreiben die Behörden zu informieren. /Peke

Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de


http://www.facebook.com/PolizeiEssen

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/3700473
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2017: Warnung vor gefälschten Haftbefehlen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 16. Aug 2017, 22:35

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