Gerichtsverfahren2016-Mord an Werner Landscheidt-mehrere Festnahmen-Prozess

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2016-Mord an Werner Landscheidt-mehrere Festnahmen-Prozess

Ungelesener Beitrag von Patty » Do 27. Okt 2016, 15:19

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Krefeld - Tötungsdelikt - Mann in Wohnung umgebracht - Polizei sucht Zeugen
27.10.2016 – 14:33
POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Krefeld - Tötungsdelikt - Mann in Wohnung umgebracht - Polizei sucht Zeugen
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Krefeld (ots) - Am 26. Oktober 2016 hat die Polizei den 79-jährigen Werner Landscheidt tot in seiner Wohnung auf der Drießendorfer Straße 67 aufgefunden. Er ist Opfer einer Gewalttat geworden. Die Polizei sucht Zeugen.

Gestern Abend um 19.55 Uhr meldete ein Hausbewohner seinen Mieter bei der Polizei als vermisst. Auch andere Bekannte machten sich Sorgen, weil er sich seit einigen Tagen nicht mehr gemeldet hatte. Die Polizei ließ die Wohnung von einem Schlüsseldienst öffnen und fand den Rentner am Boden liegend tot auf. Er war an Armen und Beinen gefesselt.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Obduktion erfolgt heute. Ob außer einer Geldbörse noch etwas entwendet wurde, ist noch unklar. Der Mann, der zurückgezogen lebte, soll in den letzten Tagen von Kontakten und einem anstehenden Besuch von zwei Frauen gesprochen haben. Die Polizei bittet daher Anwohner und andere Zeugen um Hinweise zu Personen und verdächtigen Beobachtungen im Zusammenhang mit Werner Landscheidt.

Alle Hinweise könnten wichtig sein und werden erbeten unter 02151/6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de (809)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizeipräsidium Krefeld
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Re: 2016-Mord an Werner Landscheidt (Foto)

Ungelesener Beitrag von Patty » Do 27. Okt 2016, 19:13

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Zeugen gesucht - 2 junge Frauen in seiner Wohnung

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 28. Okt 2016, 23:07

POL-KR: Nachtrag zum Tötungsdelikt auf der Drießendorfer Straße
28.10.2016 – 12:36

Krefeld (ots) - Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen für das Tötungsdelikt vom 26. Oktober 2016 auf der Drießendorfer Straße.

Wie bereits berichtet, hat der Hausbesitzer des Mehrfamilienhauses seinen 79-jährigen Mieter Hans Werner Landscheidt am Mittwoch (26. Oktober 2016) um 19:55 Uhr als vermisst gemeldet, nachdem er und weitere Bekannte ihn in den letzten Tagen nicht mehr gesehen hatten. Die Polizei ließ die Wohnung im zweiten Obergeschoss von einem Schlüsseldienst öffnen. Beamte fanden den 79-Jährigen in Rücklage auf dem Boden liegend tot auf. Hände und Beine des Mannes waren mit Panzerklebeband vielfach umwickelt und gefesselt. Das Klebeband war ebenso mehrfach um den Kopf gewickelt.

Die Obduktion am 27.Oktober 2016 ergab, dass der Mann erstickt ist. Eine Mordkommission ermittelt mit Hochdruck und hat erste Ermittlungsergebnisse: Danach wurde das Opfer zuletzt am Montag, den 24. Oktober 2016 gegen 14:40 Uhr in der Innenstadt gesehen. Eine Nachbarin meint, ihn am Dienstag, den 25. Oktober 2016 gegen 10:00 Uhr in seiner Wohnung gehört zu haben. Die Ermittler gehen momentan davon aus, dass sich die Tat am Dienstag (26. Oktober 2016) im Laufe des Tages ereignet hat.

Der Rentner lebte allein und hatte nur wenige Bekannte. Hinweise auf Personen, die ihm feindlich gesonnen waren, hat die Polizei nicht. Er unterhielt lediglich einen sehr engen Kontakt zu einer Familie, die in der Nähe wohnt. Dort war er oft zu Besuch, nur in den letzten Tagen eben nicht. Werner Landscheidt bezog eine geringe Rente. Wegen ausstehender Rechnungen wurde ihm vor einigen Monaten der Strom abgeschaltet.

Seine Leidenschaft war das Sammeln von Antiquitäten, die er sehr oft in Pfandhäusern verpfändete, wenn das Geld für den Lebensunterhalt nicht ausreichte. Er war zudem bekannt für seine Vorsicht. Zeugen nehmen an, dass er fremde Männer nicht in seine Wohnung gelassen hätte.

Eine seiner Erzählungen könnte für die Tatklärung von besonderer Bedeutung sein: Vor ca. zwei Wochen hatte er der befreundeten Familie und einer weiteren Zeugin erzählt, dass eine "hübsche", ca. 20-jährige Frau bei ihm geklingelt habe. Er habe die junge Frau, die ihm anbot, für ihn zu putzen, in seine Wohnung gelassen. Sie sei von den vielen, wie in einem Museum ausgestellten Antiquitäten, begeistert gewesen. Bekannten gegenüber sprach er von einem "Zigeunerweib". Zwei Tage später sei die junge Frau in Begleitung einer ca. 40-jährigen Frau wieder gekommen. Auch diese Frau bezeichnete er als "Zigeunerin". Er habe beide Frauen in seine Wohnung gebeten und auch die 40-jährige sei von der Wohnung begeistert gewesen. Sie erzählten von ihrem Versuch, ihn anzurufen, um für ihn zu putzen. Herr Landscheidt merkte an, dass er gar kein Telefon habe. Daraufhin wollten beide unbedingt einen Teppich aus der Wohnung mitnehmen und reinigen, was er aber abgelehnt habe. Die Frauen wollten am Freitag, den 21. Oktober 2016, um 16:00 Uhr, wiederkommen. Seine Bekannten rieten ihm dringend davon ab, nochmals die Türe zu öffnen und sie in die Wohnung zu lassen. Er solle stattdessen die Polizei anrufen. Dazu habe er geäußert, dass er sich schon zu wehren wisse. Fest steht, dass Werner Landscheidt vor dem Termin am 21. Oktober 2016 seine Wohnung verließ.

Beamte der Mordkommission haben Befragungen insbesondere in der Nachbarschaft durchgeführt. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Identität der Frauen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, auch in der Wohnung. Ob und welche Gegenstände aus der Wohnung geraubt wurden, steht noch nicht abschließend fest.

Die Polizei fragt nun: Wer kann Angaben zu zwei Frauen machen, die Werner Landscheidt aufgesucht haben: Eine Frau soll ca. 20 Jahre alt sein und blonde bzw. blondgefärbte Haare haben. Die andere Frau soll ca. 40 bis 45 Jahre alt sein. Gibt es Zeugen, die ähnliche Angebote oder Besuche erhalten haben? Gibt es verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Drießendorfer Straße oder im Zusammenhang mit Werner Landscheidt?

Hinweise bitte an die Polizei in Krefeld unter der Rufnummer 02151/6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de (816)

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Hinweise erhalten

Ungelesener Beitrag von Patty » Mo 31. Okt 2016, 19:10

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Re: 2016-Mord an Werner Landscheidt (Foto)

Ungelesener Beitrag von Hercules » Mi 2. Nov 2016, 16:24


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Morgen findet eine Pressekonferenz statt

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 17. Jan 2017, 16:52

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mehrere Verhaftungen

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 18. Jan 2017, 19:12

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Krefeld - Tatklärung und Festnahmen nach Tötungsdelikt im Oktober 2016 in Krefeld
18.01.2017 – 15:02

Krefeld (ots) - Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt zum Nachteil des 79-jährigen Werner Landscheidt zunächst mehrere Personen festgenommen. Vier Männer und zwei Frauen stehen im dringenden Verdacht, beteiligt gewesen zu sein. Außerdem konnten die Ermittler weitere Straftaten klären.

Am 26.Oktober 2016 war das Opfer in seiner Wohnung mit Panzerklebeband gefesselt und erstickt aufgefunden worden. Die Polizei hatte mit Phantombildern nach zwei verdächtigen Frauen sowie nach einem Mann gefahndet. Nach intensiven Ermittlungen haben die Fahnder am zurückliegenden Montag und Dienstag (16. und 17. Januar 2017) insgesamt zehn Personen festgenommen und dabei drei Wohnungen in Krefeld und zwei in Düsseldorf durchsucht. Von den Festgenommenen befinden sich aktuell vier Männer (35, 40, 42, 44 Jahre) und zwei Frauen (41 und 52 Jahre) in Untersuchungshaft. Alle anderen, darunter eine 31-jährige Frau, wurden zwischenzeitlich entlassen.

Gegen die beiden Frauen (41 und 52) sowie den 44-jährigen Mann wurde Haftbefehl wegen schweren Diebstahls erlassen. Ihnen werden Straftaten unter anderem zum Nachteil älterer Menschen vorgeworfen. Die übrigen drei Männer (35, 40 und 42) stehen im dringenden Verdacht, den Mord begangen zu haben. Das Amtsgericht Krefeld hat bereits am Montag einen Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Zwei Tatverdächtige werden aktuell vorgeführt.

Maßgeblich haben die Untersuchungen sichergestellter DNA-Spuren zur Tatklärung beigetragen. Dabei haben die Ermittler auch Fachwissen und Analysemethoden aus Hessen und Bayern genutzt.

Insgesamt ist die Mordkommission 168 Hinweisen nachgegangen. Viele Hinweise bezogen sich auf den Fahndungsaufruf bezüglich der auffälligen Erscheinung der Frauen und trugen zum Ermittlungserfolg bei. Die von Beginn an gesuchten Frauen stehen weiterhin im Verdacht, auch außerhalb von Krefeld, ältere Menschen gezielt aufgesucht zu haben, um zu deren Nachteil Eigentums- und Vermögensstraftaten zu begehen. In den Wohnungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, die Ermittlungen dazu dauern an. (46)

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weitere Verhaftung

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 20. Jan 2017, 19:33

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld - Weitere Festnahmen im Mordfall Landscheidt
20.01.2017 – 13:29

Krefeld (ots) - Im Zusammenhang mit dem Mordfall im Oktober 2016 vermelden die Krefelder Strafverfolgungsbehörden weitere Festnahmen.

Bereits am Mittwoch (18. Januar 2017) haben Polizeibeamte der Mordkommission in Krefeld zwei Frauen festgenommen. Gegen eine 33-Jährige aus Serbien und eine 37-Jährige aus Polen hat das Amtsgericht Essen Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen und gewerbsmäßigen Diebstahls erlassen. Sie stehen im dringenden Verdacht, im Juli 2016 einer Frau in Essen Schmuck im Wert von rund vierzigtausend Euro gestohlen zu haben. Dabei soll sich eine der Frauen als falsche Polizistin ausgegeben haben.

Außerdem haben Beamte am gestrigen Donnerstag (19. Januar 2017) einen 25-jährigen Mann in Düsseldorf festgenommen. Er steht im dringenden Verdacht am Tötungsdelikt zum Nachteil des Rentners beteiligt gewesen zu sein. Der Krefelder stammt aus Polen.

Er wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Krefeld hat einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes erlassen.

Die Ermittlungen zu den Einzelheiten des Tathergangs dauern an. (52)

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Fotofahndung nach Marko Strauss

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 20. Jan 2017, 19:34

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld - Öffentlichkeitsfahndung im Mordfall Landscheidt
20.01.2017 – 15:44
POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld - Öffentlichkeitsfahndung im Mordfall Landscheidt
fahndungsfoto.jpg
Fahndungsfoto Strauss
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Krefeld (ots) - Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden suchen im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Mordfall Landscheidt nach einem weiteren Tatverdächtigen. Es handelt sich um Marko Strauss.

Das Amtsgericht Krefeld hat einen Haftbefehl gegen den 52-Jährigen erlassen. Ein Foto des Mannes wird nun auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Krefeld zu Fahndungszwecken veröffentlicht.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02151/634-0 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de (53)

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Prozess

Ungelesener Beitrag von Patty » Fr 14. Jul 2017, 19:58

13. Juli 2017
Landgericht Krefeld
Raubmordprozess gegen Fünfer-Bande

http://www.mein-krefeld.de/die-stadt/ra ... -1.6946425
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Prozessbeginn

Ungelesener Beitrag von Patty » Di 18. Jul 2017, 19:35

Rentner qualvoll erstickt – fünf Angeklagte schweigen vor Gericht

18.07.17, 13:06 Uhr

– Quelle: http://www.ksta.de/27990368 ©2017


Angeklagte schweigen Raubmord an Krefelder Rentner: Verfahren vertagt

Erstellt:
18. Juli 2017, 16:07 Uhr
Aktualisiert:
18. Juli 2017, 16:51 Uhr

http://www.ruhrnachrichten.de/nachricht ... 54,3319240
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Prozess

Ungelesener Beitrag von Patty » Sa 29. Jul 2017, 20:38

27. Juli 2017

DNA-Gutachten belasten zwei Angeklagte schwer
"Ohne vernünftigen Zweifel"

http://www.mein-krefeld.de/die-stadt/oh ... -1.6975230
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Prozess

Ungelesener Beitrag von Patty » Mi 9. Aug 2017, 20:09

9. August 2017 - 17:15 Uhr

Krefeld
Raubmord-Prozess: Rentner erzählte Tochter von mutmaßlichen Tätern

Von Simon Pake

Verwandte hatten das Opfer mehrfach gewarnt, sagt eine Ziehtochter im Krefelder Prozess um den Raubmord an der Drießendorfer Straße. Die Angeklagten schweigen weiter.
Der grausame Mord an der Drießendorfer Straße scheint noch lange nicht aufgeklärt. Die Angeklagten schweigen. Archiv
Der grausame Mord an der Drießendorfer Straße scheint noch lange nicht aufgeklärt. Die Angeklagten schweigen. Archiv
abi

Der grausame Mord an der Drießendorfer Straße scheint noch lange nicht aufgeklärt. Die Angeklagten schweigen. Archiv

Krefeld. Gewarnt hatten ihn seine 35-jährige Ziehtochter und ihr Ehemann mehrfach. Geholfen hat es am Ende nichts. Zwei Wochen vor seinem gewaltsamen Tod hatte der 79-jährige Hans Werner L. ihnen von zwei Frauen erzählt, die ihn öfter mal besuchten und bei ihm putzen wollten. Er selbst habe sie als „Zigeuner“ bezeichnet. Im Zeugenstand erzählten die Angehörigen, dass sie Hans Werner L. daraufhin geraten hatten, sehr vorsichtig zu sein. Er habe gesagt, dass er schon auf sich aufpassen werde. Eine der mutmaßlich genannten Frauen sitzt im Mordprozess vor der 1. Großen Strafkammer auf der Anklagebank.

Gemeinsam mit vier Mitangeklagten soll Iwona G. (53) den Rentner in seiner Wohnung an der Drießendorfer Straße am 26. Oktober 2016 ermordet haben, um ihn auszurauben. Ältere Menschen auf der Straße nahe ihrer Wohnung anzusprechen und sich dann unter einem Vorwand Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen, sei ein Vorgehen, mit dem die Angeklagte schon mehrfach in Verbindung gebracht worden war. Das schildert der Leiter der Krefelder Mordkommission im Zeugenstand.

Als ersten Tatverdächtigen hatten die Ermittlungsbehörden aber den 40-jährigen Jerzy S. ausgemacht. Die DNA des Solinger Angeklagten wurde am Panzerband gefunden, mit dem der Rentner gefesselt worden war. Nach weiteren Zeugenaussagen und telefonischen Abhöraktionen konnte die Polizei nach und nach weitere Tatverdächtige ausmachen.

800 Euro Rente habe das Opfer bekommen, sagt der Leiter der Mordkommission. Schulden beim Vermieter und den Stadtwerken lassen darauf schließen, dass der Mann nicht viel Geld hatte. Er hatte einige Antiquitäten in seiner Wohnung stehen, die die Angeklagten mutmaßlich für wertvoll hielten. Sie könnten der Grund für den Raubüberfall gewesen sein.

Einige der Stücke wurden später bei den Angeklagten gefunden. Offenbar war es der Vermieter, der Hans Werner L. eine Zeit lang nicht gesehen hatte und daher die Ziehtochter benachrichtigte. Gemeinsam hätten sie an der Wohnungstür geklopft und gerufen. Die Frau sagte im Zeugenstand, dass sie aufgrund des Alters schon das Schlimmste vermutete: „Da wusste ich schon, dass er tot ist.“ Von einem Verbrechen sei sie da aber noch nicht ausgegangen. Der grausige Anblick des im Badezimmer gefesselten und erstickten Mannes blieb ihr erspart.

Die Angeklagten haben sich bisher nicht im Prozess geäußert. Der nächste Fortsetzungstermin ist für den 25. August vorgesehen.

http://www.wz.de/lokales/krefeld/raubmo ... -1.2492170
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Prozess

Ungelesener Beitrag von Patty » Do 31. Aug 2017, 19:34

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