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2012 - Suche nach Stefan E.
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2012 - Suche nach Stefan E.Seit 17 Tagen ist der 48-jährige Stefan E. aus Kehrsatz unauffindbar. Seine Familie macht sich grosse Sorgen um ihn und befürchtet das Schlimmste. Sie organisiert zusammen mit Freunden und Bekannten eine gross angelegte Suchaktion. Am Freitag, 20. April, verliess Stefan E. ungefähr um 15 Uhr die Klinik Wyss in Münchenbuchsee, wo er aufgrund von Ängsten vor einer schweren Erkrankung behandelt wurde. Seither wurde der Familienvater nicht mehr gesehen. Letzte Woche gab es Anhaltspunkte, dass sich Stefan E. in der näheren Umgebung des Gurtens aufhalten könnte. Die Familie organisierte daraufhin mit Unterstützung der Freiwilligenorganisation Redog Suchtrupps, die am vergangenen Freitag rund um den Gurten mit Geländesuchhunden nach dem Vermissten suchten. Die Suche nach dem ausgebildeten Ingenieur blieb jedoch erfolglos. Seither gibt es keine Hinweise mehr, wo sich der Vermisste aufhalten könnte. «Er kann überall sein. Vielleicht ist er noch ganz in der Nähe. Er kann aber auch irgendwo in der Schweiz oder gar im Ausland sein», erklärt Reto E., der Bruder des Vermissten. Die Suche nach Stefan E. wird im Moment gemeinsam mit freiwilligen Helfern auf die Wälder rund um Bern ausgedehnt. «Das Schlimmste ist die Ungewissheit» Für die Familie gibt es drei Möglichkeiten, warum Stefan E. nach wie vor nicht zurückgekehrt ist: «Entweder, er kann nicht zurückkommen, weil er sich nach allem, was passiert ist, nicht mehr traut. Es kann aber auch sein, das er nicht mehr leben wollte oder dass er einfach nicht mehr zurückkommen will», so Reto E. Schon über zwei Wochen ist Stefan E. nun verschwunden. Seine Familie hat zwar noch Hoffnung, dass Stefan am Leben ist. «Das Schlimmste aber ist die Ungewissheit», erzählt Reto E. Polizei hat Kenntnis Die Kantonspolizei Bern ist über den Fall informiert. «Wir haben alle in solchen Fällen üblichen Schritte eingeleitet», sagt Andreas Hofmann, Mediensprecher der Kapo Bern auf Anfrage. «Die Polizei schöpft alle Mittel aus, den Mann zu finden. Denn wir wissen, wie schwierig eine solche Situation für Angehörige ist.» Da man aber keine weiteren Anhaltspunkte habe und der Mann aus freiem Willen verschwunden sei, seien zur Zeit keine weiteren Massnahmen möglich, so Hofmann. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/20921681
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren....
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